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Jus ad vim at 20: on the continued relevance of force-short-of-war

10. Sept.
1 Min. Lesezeit
Erste peer-reviewte Publikation des IFME in „International Affairs“

Grauzonenoperationen, Stellvertreterkriege, Drohnen, autonome Waffensysteme, Cyberoperationen und feindselige Handlungen im Weltraum: Begrenzte Formen militärischer Gewalt prägen die internationale Sicherheit zunehmend. Die etablierten ethischen Kategorien von Krieg und Frieden reichen jedoch oft nicht aus, um diese Praktiken angemessen zu bewerten.

Hier setzt die Sonderrubrik „Force-short-of-war (jus ad vim): towards ethical regulation“ an, die IFME-Direktor Dr. Christian Braun gemeinsam mit Daniel R. Brunstetter und Esther D. Reed konzipiert hat und die nun in Ausgabe 102/5 der renommierten Fachzeitschrift International Affairs erschienen ist. Die Beiträge internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler loten aus, welche Orientierung der Ansatz des jus ad vim bieten kann, und benennen zugleich seine offenen Fragen: nach Schwellenwerten, Eskalation und Zurückhaltung sowie nach der Gefahr, dauerhafte Gewalt auf niedrigem Niveau zu normalisieren.


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